Inhalt:

Das erste Bella-Block Buch führt die Hamburger Kommisarin aufs Dorf. Bella wird nach Roosbach, einem idylisches Dorf, im Hamburg Umland geschickt. Dort soll sie 2 Selbstmorde auf kriminellen Hintergrund überprüfen. Zunächst begeistert davon, aus dem Büroalltag in genau das Dorf zu entfliehen, in dem sie selber ein Wochenendhaus hat, macht sie sich auf die Suche nach Informationen. Schnell stellt sich raus, dass Roosbach garnicht so idylisch ist, wie es scheint. Neben den üblichen Intriegen liegt ein dunkels Geheimnis hinter den Selbstmorden. Es wird klar das es durchdachte Rachemorder sind. Auch den dritten und letzten Mord kann Block nicht verhindern, aber zumindestens aufklären.

Meinung:

Das bereits verfilmte Buch von Doris Gercke ist neben einem Krimi auch noch literarische Kunst. Ihr sehr eigener Schreibstil zusammen mit dem permantenten Zeitsprung zwischem dem Geständnis der Mörderin und der Erzählung von Blocks ermittlung, ist zunächst erstmal etwas anders. Im laufe der Zeit gefiel mir der Stil jedoch immer besser, und die Person Bella Block wurde auch immer stärker beschrieben. Gut für die Geschichte ist sicherlich, dass auch Block eine sehr bodenständige, leicht frustierte, Person ist, welche gerne mal zuviel trinkt und auch sonst sehr direkt ist. Das Buch 43 aus der Kriminalbibliothek der Süddeutschen Zeitung war ein gelungener Einstieg in diese Serie, auch wenn es sicher keine sehr leichte Kost war.

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